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  • WB Kultur- und Karrierezentrum und Studentenheim Josefinum
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WB Kultur- und Karrierezentrum und Studentenheim Josefinum

Architektonisches Konzept
Die Analyse des Bestandes ergab, dass sich vor allem die bestehende Erschließung (Stiegenhäuser plus Verbindungsgang Mitteltrakt und die Mittelgang-Erschließung im Gebäudeteil D) nur sehr schlecht für die geplante Umfunktionierung des Gebäudekomplexes eignet. Daraus folgend wurde die gesamte Erschießung neu konzipiert und der bestehende Verbindungsbau zwischen Gebäudeteil A und C durch einen Neubau ersetzt.Die neuen Stiegenhäuser sind so platziert, dass alle Gebäudeteile von einander unabhängig erschlossen werden.

Funktionen
Gebäudeteil A:
Im Erdgeschoss sind die gemeinschaftlichen Funktionen, wie Seminarräume, Veranstaltungssaal mit Nebenzonen, Cafeteria und Verwaltung untergebracht. Ab dem 1. Obergeschoss sind Studentenwohnungen sowie je eine Kleinwohnung für den Seelsorger bzw. Gäste untergebracht. Um einen möglichst effizienten Ausbau des Dachgeschosses zu erreichen, sind die Studentenwohnungen in diesem Bereich als Maisonetten ausgebildet.

Gebäudeteil B:
Der neu errichtete Gebäudeteil B beherbergt ein dreigeschossiges Foyer mit Nebenzone (allgemeine WC-Anlage), das sich für Veranstaltungen und Ausstellungen nutzen lässt. Dieses repräsentative Foyer stellt das Zentrum der gemeinschaftlichen Begegnung und der kulturellen Aktivitäten im Haus dar. Im zweiten Obergeschoss befindet sich die Kapelle mit Blick zur Stadtpfarrkirche. Der angehobene Vorbereich öffnet sich bühnenartig zum neu geplanten städtischen Platz und kann ebenfalls für diverse Freiveranstaltungen genutzt werden.

Gebäudeteil C und D:
In den Gebäudeteilen C und D befinden sich in den Obergeschossen ausschließlich Studentenwohnungen. Im Untergeschoss von Gebäudeteil D sind interne Gemeinschaftsräume, wie ein Gemeinschaftsraum für Feste, ein Musikproberaum, Fitnessräume, etc untergebracht. Die Gebäudeteile C und D sind über das dreigeschossige Foyer mit den gemeinschaftlichen Flächen im Gebäudeteil A verbunden. Das freistehende Stiegenhaus gewährleistet jedoch eine autarke Erschließung. Die Studentenwohnungen im Gebäudeteil D sind durch einen offenen Laubengang erschlossen.

Studentenwohnungen:
Um die Eingriffe in die Rohbausubstanz möglichst gering zu halten und gleichzeitig die Anzahl der Studentenzimmer zu maximieren werden unterschiedliche Wohnungsgrößen vorgeschlagen:Die Hauptzahl der Wohnungen sind 3er bis 5er WG’s mit einer gemeinschaftlichen Wohnküche jeweils 2 Bädern und einem getrennten WC. 1 Wohnung im Dachgeschossausbau Gebäudeteil A ist als 6er WG konzipiert. Aufgrund dieser Maßnahmen wurde eine Zimmeranzahl von 66 Stück erreicht.

Konstruktion und Ausführung:
Der Entwurf versucht weitgehend die bestehende Rohbausubstanz des Gebäudekomplexes zu erhalten. Bis auf das neu errichtete Stiegenhaus im Gebäudeteil A wird das bestehende statische System so gering als möglich verändert. Die bestehenden Dachstuhlkonstruktionen sollen ebenfalls erhalten bleiben. Der Gebäudeteil B ist als Mischbauweise von Massivbau (UG + EG) und Holzbauweise (1. + 2. OG) angedacht. Die bauphysikalischen Anforderungen an sämtliche Gebäudeteile definieren sich durch die gesetzlichen Auflagen bzw. die Mindestanforderungen der "Umfassenden Sanierung".

Behindertengerechtigkeit
Der Behindertenzugang erfolgt über den Nebeneingang von Gebäudeteil B. Der Niveauunterschied von 90cm wird mittels Stiegenlift überbrückt. Durch den Einbau eines Liftes (UG bis 2. OG im Gebäudeteil A sind die Gebäudeteile A, B und C behindertengerecht erschlossen. Die Bäder der Studentenwohnungen in diesen Gebäudeteilen sind für eine etwaige behindertengerechte Adaptierung ausreichend dimensioniert. Die Obergeschosse von Gebäudeteil D könnten bei Bedarf mittels Stiegenliften behindertengerecht erschlossen werden.

Brandschutz
Die Gebäudeteile A, C und D sind geschossweise in eigene Brandabschnitte gegliedert. Der neu errichtete Gebäudeteil B ist über alle Geschosse als ein Brandabschnitt ausgebildet. Ausreichende Fluchtmöglichkeiten in die anderen Brandabschnitte bzw. ins Freie sind gewährleistet.

Heizanlage
Die zentrale Heizanlage soll in Positionierung und Leitungsführung prinzipiell erhalten bleiben.

Ort

Leoben

Typ
Bildung und KulturSozialesWohnen
Wettbewerb

3.Platz

Abbildungen

balloon architekten ZT-OG