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WB Prochaskagasse

Geladener, anonymer städtebaulicher Ideenwettbewerb

STÄDTEBAU | ARCHITEKTUR
/// Errichtung in 3 Bauabschnitten möglich
/// Städtebauliche Verankerung der Gesamtanlage durch 4-geschoßiges Z-Gebäude an der Radegunderstraße 
/// Lärmschutz durch 4-geschoßiges Z-Gebäude an der Radegunderstraße
/// Ausbildung einer Wohnstraße durch die gesamte Bebauung
/// Durch die L-förmigen Geschoßwohnbauten entstehen hochwertige halböffentliche Freibereiche die alle direkt mit der Wohnstraße bzw. durch eine feinmaschiges Wegenetz mit der Umgebung verbunden sind
/// Sanfte Einbettung der Siedlungsstruktur  in die vorhandenen Topographie  und in das städtebauliche Umfeld
/// Angebot unterschiedlichster Freibereiche verteilt über die ganze Siedlung 
/// Sanfte Übergänge zwischen den öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freibereichen
/// Starke Anbindung der Reihenaussiedlung an den Auenpark >> Ausrichtung der versetzten Reihenhauszeilen in SO-NW-Richtung
/// Im Endausbau wir die KFZ-Erschließung der Reihenhäuser über die Tiefgarage vorgeschlagen >> 100% autofreie Freiräume in den Bauabschnitten der Geschoßwohnbauten
/// sehr differenziertes und feinmaschiges Wegenetz durch die gesamte Siedlung, auch als Anbindung an den Auenpark
/// sämtliche Besucherparkplätze und Zweitparkplätze für den Geschoßwohnbau sind im        halb-UG (bezogen auf das Geländeniveau der Radegunderstraße) des Z-Gebäudes untergebracht,  >> keine offenen PKW-Anstellplätze an der Wohnstrasse
/// öffentliche Durchwegung (Fußgänger, Radfahrer) an der Westgrenze des Geschosswohnbaus im Anschluss an den Auenpark
/// ökonomisches Erschließung der Geschosswohnbauten durch Laubengänge mit Liften

 FREIRAUMGESTALTUNG
Die siedlungszentrale Wohnstraße, an die siedlungsöffentliche Platzbereiche niveaugleich angelagert sind, definiert identitätsstiftend das kommunikative Rückgrat des Siedlungsfreiraumgerüsts. Beschattete Sitzbereiche, eine (in das Siedlungsentwässerungssystem eingebundene) Wasserfläche, wohnungsnahe Kleinkinderspielbereiche, ein generationsübergreifend bespielbarer Outdoor Gym-Bereich, ein Spielhügel und ein siedlungsrandlich situierter Streetballbereich als Jugendtreff stellen Katalysatoren einer lebendigen Freiraumbespielung dar. Zudem stellt die Lage am künftigen Auenpark als naturhafte Spiel- und Erholungslandschaft, mit dem das Siedlungsfreiraumgerüst schlüssig verzahnt wird, ein wesentliches Standortkriterium dar.
Raumverbindend und imageprägend fungiert das hainartige Gehölzmuster, das sich durch das gesamte Siedlungsgebiet zieht, die Siedlungsränder wie auch die örtlichen Platzbereiche akzentuiert und über Gehölzspangen das Quartier an die bachbegleitende Erholungslandschaft anbindet.
Empfohlen wird, bei der Ausgestaltung und Möblierung der siedlungsöffentlichen Freiraumbereiche notwendige Spielräume für einen MieterInnenmitbestimmung in der Besiedlungsphase offen zu halten, um die angestrebte hohe Identifikation der künftigen BewohnerInnen mit „ihrer“ Siedlung, nachbarschaftliches Wohnen und die siedlungsinterne Kommunikation bestmöglich zu unterstützen.

Ort

Graz

Status

nicht realisiert

Typ
Wohnen
Hardfacts

BA I:41 Reihenhäuser
BA II: 96 Wohneinheiten

Bauherr

Kohlbacher GmbH

Wettbewerb

3. Preis, 2015

Team

DI Dominik Weißenegger