Projekte

  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek
  • Universitätsplatz 3a | Bibliothek

Universitätsplatz 3a | Bibliothek

Realisierungswettbewerb

Die Grundintention liegt darin das bestehende Gebäudekonglomerat weitestgehend zu erhalten und städtebaulich zu schärfen. Die einzelnen Gebäudeteile aus verschiedenen Epochen werden bereinigt, teilweise entkernt und zum Teil neu interpretiert.Die zusätzlich notwendigen Flächen werden auf den Zubauten der 70er und 50er Jahre als Auf- bzw. Einbauten situiert.Die Haupterschließung wird über den neuen Vorplatz geführt und als Erweiterung der zentralen Außenanlagen um das RESOWI verstanden.

ARCHITEKTUR
Das historische Bibliotheksgebäude von 1895 wird um den zentralen Lesesaal weitestgehend entkernt und ringförmig Geschlossen.Die Gebäudekubatur bleibt unverändert, historische Fassadenteile werden weitestgehend wiederhergestellt, das Glasdach wird saniert. In den südlichen Zubau aus den 50 Jahren, welcher als reine Fassadenhülle erhalten blieb, wird ein neuer Baukörper eingeschoben, der die Bestandstraufe um ein Geschoß plus Technikgeschoß überragt. Der neue Baukörper wird als massiver Solitär aus Stahlbeton ausgebildet. Der nördliche Zubau aus den 70er Jahren wird bis auf das Traggerüst entkernt, die Anschlüsse an die Nachbargebäude werden überarbeitet und bereinigt.Ein 3geschoßiger Zubau in Leichtbau wird, die Gebäudefluchtlinien des historischen Bibliotheksgebäude folgend, auf das Bestandsvolumen gesetzt. Die Fassade wird als vorgehängte Plattenfassade mit Lochungen analog einer „Lochkarte“ konzipiert. Der 3 Geschoßige Aufbau des 70ger Jahre Gebäudes in Leichtbauweise (Stahl/Holz) ist durch eine statische Verstärkung der Bestandssäulen um ca. 50% möglich. Der Zubau erscheint durch das zurückspringende 3. Obergeschoß für den Betrachter zweigeschoßig. Alle neuen Gebäudeteile bleiben unter der bestehenden Firsthöhe des Hauptgebäudes.Der östliche Zubau aus den 90er Jahrenbleibt unverändert.

FUNKTIONALE ASPEKTE
Der historische Lesesaal bleibt als geschlossener Bibliotheksbereich erhalten, die studentischen Arbeitsplätze werden zweigeschoßig um den Lesebereich ringförmig angeordnet. Der zentrale neue Bibliothekseingang wird in das nördlichen Gebäude als zweigeschoßige Arkade ostseitig vis-á-vis des Haupteinganges des RESOWI in den Bestand eingeschnitten. Der neue Eingang mündet in die bestehende Halle, welche nach oben erweitert wird. Das 1. Obergeschoß ist dem offenen studentischen Arbeiten als „24H Stunden Zone“ gewidmet. Die darüber liegenden Geschoße sind der Verwaltung zugeordnet. Im Zubau der 90er Jahre ist zweigeschoßig das offene studentische Arbeiten als „24H Stunden Zone“ situiert; die oberen Geschoße bleiben wie im Bestand Verwaltung. Der südliche Zubau aus den 50 Jahren wird auf das Erdgeschoßniveau des Hauptgebäudes angehoben. Die ersten 2 Geschoße sind dem Studienservice Center zugeordnet, im obersten Geschoß liegt der Hörsaal, darüber liegt am Dach die Technikzone.

ÖKONOMIE ÖKOLOGIE
Durch den weitestgehenden Erhalt sämtlicher Gebäudeteile kann eine wirtschaftliche und auch nachhaltige Umsetzung der Bauaufgabe gewährleistet werden. Durch die Neuformulierung der Außenhüllen für die Gebäudeteile der 70er und 50er Jahre sind die wichtigsten Maßnahmen zur Energieeffizienz gesetzt. Durch die Zwiebelschalen förmige Anordnung der Funktionseinheiten – Lesesaal/ Kern, studentisches Arbeiten/ äußerer Ring und das offene studentische Arbeiten als „24H Stunden Zone“/ in den Erschließungsbereichen und durch die separate Anordnung der Verwaltung und des Hörsaales, ist ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet.

 

Ort

Graz

Status

nicht realisiert

Typ
Bildung und KulturÖffentlicher Raum
Bauherr

Bundesimmobiliengesellschaft

Wettbewerb

3. Preis, 2015

ARGE

balloon_Wohofsky ZT-KG
Maurer & Partner ZT-GmbH

Team

DI Ana Masu
Benjamin Melcher BSc
DI Dr. Ida Pirstinger
DI Ulrike Tinnacher
DI Dominik Weißenegger
Leopold Fischer

Abbildungen

Abb. 1-3: Atelier Frühwirth
Pläne: balloon