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  • WB HTL-Bulme Graz-Gösting
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WB HTL-Bulme Graz-Gösting

Realisierungswettbewerb

 HAUPTGEBÄUDE

  •  Aufstockung von Objekt 3 / nördlicher Bauteil um zwei Geschosse.
  •  Mittelgangtypologie mit beidseitiger Anbindung an die bestehenden Stiegenhäuser (Fluchtwege).
  •  Die Auskragung hofseitig wir mittels eigener Stützen statisch abgetragen.
  • Errichtung in Mischbauweise: Stahlbetonträger und Stützen, Decken in Holz (BSH und Kielstegbauelemente), Trockenbau.
  •  Zwei Einschnitte im 3.OG als städtebauliche Reaktion auf das nordseitige Hauptgebäude.
  •  Die Fassaden werden an den Bestand des Objekt 3 angepasst.
     

WERKSTÄTTENTRAKT

  •  Die Heizzentrale, der Verbindungstrakt, die eingeschossigen Hallen und der nordseitige 2-geschossige Trakt werden stufenweise abgebrochen. (Die Umsetzung erfolgt in 4 Bauabschnitten)
  •  Das 2-geschossige Hauptgebäude mit Satteldach bleibt erhalten und bildet das Rückgrat (Haupterschließungsachse) des neuen kammartigen Werkstättengebäudes.
  • In den einzelnen „Zähnen“ des Kammes sind die zusammengehörigen Funktionseinheiten clusterartig organisiert
  •  Die neuen 2-geschossigen Werkstättentrakte bilden 3 Höfe aus und sind mittels Brücken (mit Außenstiegen als Fluchtwege) im 1. Obergeschoss miteinander verbunden.
  •  Die Höfe können zum Pausenaufenthalt, aber auch zum Arbeiten im Freien genutzt werden.
  •  Thematisch bezieht sich das Gestaltungskonzept der Höfe auf bekannte Akteure der Wissenschaft
  • In den Schnittstellen der Anbindung an den Bestand werden teilweise 2-geschossige Pausenhallen angeboten. Die einzelnen Hauptbrandabschnitte erstrecken sich immer über beide Geschosse.
  •  An der Stelle des ehemaligen Heizhauses und Verbindungstraktes wird eine eingeschossige Werkstättenhalle errichtet. Es werden Funktionen mit Raumhöhen über 4 Meter untergebracht. Die Verbindung erfolgt im Bereich des nördlichen Bestandsstiegenhauses.
  •  Konstruktion: Stahlbetonskelettbauweise mit Fertigteilen und Hohldienendecken.
  •  Nutzungsneutrale Grundrisslösungen durch große Spannweiten, keine tragenden Innenwände, nur Stützen.
  •  Fassade: Hinterlüftete, vertikal angeordnete kupferartige Blechpaneele, die vor den Glasflächen gelocht und drehbar ausgeführt sind. Der Lochanteil und die Drehbarkeit ist abhängig von der Nutzung, der Tageslichtversorgung und dem Außensichtbezug. Zusätzlicher Sonnenschutz durch Raffstoresystem zur optimalen Tageslichtsteuerung.
  •  Die Verglasungen sind als Pfosten-Riegelsystem (Grundraster ist ca.90cm) ausgeführt und können so ebenfalls leicht adaptiert werden.

STÄDTEBAU FREIRAUMGESTALTUNG

  •  Die zwei Einschnitte im 3.OG bei der Aufstockung reagieren städtebaulich auf das nordseitige Hauptgebäude.
  •  Beim Werkstättengebäude wurde die westliche Bauflucht der Gesamtanlage übernommen.
  •  Durch die Kammstruktur des Werkstättengebäudes verzahnen sich die Höfe mit den Freiräumen.
  •  Der Schülerparkplatz wird weitgehend neu organisiert und zu einem Ort des „Ankommens“ umgestaltet.
  •  Das bestehende Kunstwerk wird erhalten und von einer Platzfläche umsäumt
Ort

Graz

Status

nicht realisiert

Typ
Bildung und Kultur
Bauherr

Bundesimmobiliengesellschaft

Wettbewerb

2. Preis, 2016

ARGE

balloon architekten ZT-OG
Maurer & Partner ZT-GmbH

Team

DI Ana Masu
DI Dominik Weißenegger
Benjamin Melcher, BSc
Leopold Fischer

Abbildungen

Renderings: Atelier Frühwirth
Pläne: balloon